Schulprogramm

 

des

 

Albert – Einstein – Gymnasiums

 

Magdeburg

(gemäß Beschluss der Gesamtkonferenz vom 25.06.2013)

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

Seite

1.

Vorwort

3

2.

Leitbild

4

3.

Unsere Schule im Portrait

5

4.

Rahmenbedingungen (Statistik)

6

5.

Entwicklungsstand

8

5.1.

Unterrichtsqualität / Technische Ausstattung

8

5.2.

Lehrerbildungsarbeit

9

5.3.

Außerunterrichtliche Aktivitäten

10

5.4.

Schule – Eltern – Schülerinnen und Schüler

10

6.

Unsere Ziele und Vorhaben

12

7.

Umsetzungsplanung

15

7.1.

Organisation der über den Unterricht hinausgehenden Aktivitäten, Exkursionen, Praktika

20

7.2.

Erläuterung zu den Exkursionstagen

22

8.

Evaluation

25

Anhang

 

1.

Projekte und Satzung des Fördervereins

27

2.

Schwerpunkte des Konzepts der Sozialpädagogen

34

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Vorwort

 

Das Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt schreibt für jeden jungen Menschen fest, dass dieser „ohne Rücksicht auf seine Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht auf seine Begabungen, Fähigkeiten und seine Neigungen fördernde Erziehung, Bildung und Ausbildung“ hat.

 

Deshalb können Gymnasien in Sachsen-Anhalt mit inhaltlichem Schwerpunkt eingerichtet werden.

 

Das Albert-Einstein-Gymnasium beabsichtigt eine Bildungseinrichtung im Herzen der Europäischen Union mit interkultureller Prägung zu werden und den Titel „Europaschule“ zu erwerben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Leitbild

 

Wir - eine weltoffene Schule mit starken Partnern.

 

Mit dem vorliegenden Schulprogramm legt das Albert – Einstein – Gymnasium Magdeburg die Kernpunkte und Organisationsformen seiner pädagogischen Arbeit fest. Dieses Dokument soll als Grundlage für die Definition konkreter Ziele und Maßnahmen dienen. Somit verkörpert es gleichermaßen eine Selbstverpflichtung aller Beteiligten am Bildungs- und Erziehungsprozess in unserer Schule.

Das Albert– Einstein– Gymnasium strebt an, in umfassendem Sinne zu bilden und zu erziehen.

Das Leitbild unseres Gymnasiums prägen Schülerinnen und Schüler, die Freude am Lernen, kritischen Denken und Verantwortungsbewusstsein entwickeln und nach Absolvieren des Abiturs bestmöglich auf die Anforderungen einer akademischen oder beruflichen Laufbahn vorbereitet sind.

Anspruchsvoller Unterricht wird ergänzt durch eine Vielfalt intellektueller, sportlicher, kultureller und sozialer Aktivitäten. In der Gemeinschaft unserer Schule sollen die Schülerinnen und Schüler in einer freundlichen, offenen Atmosphäre durch spezielle Förderung ihrer Talente und Unterstützung bei Schwächen zur Ausschöpfung ihres Potentials ermutigt werden.

Weiterhin wird das Leitbild unseres Gymnasiums maßgeblich durch Lehrerinnen und Lehrer mit hoher fachwissenschaftlicher und didaktisch-methodischer Kompetenz geprägt, die den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten der Mitbestimmung einräumen. Die Pädagogen sind bereit und fähig zu einer umfassenden Kooperation, mit dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern interdisziplinäre Sichtweisen zu vermitteln und sie so zu vernetztem Denken anzuleiten.

Im außerschulischen Bereich richtet sich die Kooperationsfähigkeit auf die produktive Nutzung anderer Bildungsträger bzw. gesellschaftlicher Einrichtungen.
Das Albert– Einstein– Gymnasium verfügt über ein reichhaltiges Spektrum an Unterrichtsfächern und Kursen. Um eine frühzeitige Fixierung auf bestimmte Teilgebiete zu vermeiden, wird den Schülern sprachliche und naturwissenschaftliche Vielfalt geboten. Darüber hinaus werden musisch – ästhetische Fähigkeiten und soziales Engagement gefördert. Kernpunkte unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit sind die Vermittlung einer soliden Allgemeinbildung sowie die Befähigung zum selbstständigen Lernen, die Förderung von Kreativität und Teamfähigkeit.

Zum Erreichen dieser Vorhaben messen wir  der engen Zusammenarbeit  mit den Eltern, dem Förderkreis und den Sozialpädagogen sowie mit unseren Partnerschulen in Frankreich und Tschechien besondere Bedeutung bei. Ein weiterer wichtiger Partner ist die Otto- von- Guericke- Universität, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Wissenschaftstage stets unterstützt.

Ausgehend von den Werten einer pluralistischen Gesellschaft und offen für neue Entwicklungen auf den Gebieten von Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft soll an unserer Schule Gemeinschaft gelebt und erfahren werden.

Als Bildungseinrichtung im Herzen der Europäischen Union setzen wir uns das Ziel, eine Schule mit interkultureller Prägung zu werden und den Titel Europaschule zu erwerben. Ein Meilenstein auf diesem Weg war das Erlangen des Titels „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ sowie die Titelverleihung am 03.11.2009.

 

 

 

3. Unsere Schule im Portrait

 

Die Schule sollte es sich immer zum Ziel setzen, den jungen Menschen als harmonische Persönlichkeit und nicht als Spezialist zu entlassen. Die Entwicklung der allgemeinen Fähigkeit zu selbstständigem Denken und Urteilen sollte stets an erster Stelle stehen und nicht die Aneignung von Spezialkenntnissen. (Albert Einstein)

 

Das Albert-Einstein-Gymnasium Magdeburg blickt trotz seines erst jungen Bestehens bereits auf eine ereignisreiche Geschichte zurück.

Die Idee für einen Schulneubau im Stadtgebiet Magdeburg-Olvenstedt existierte schon seit den achtziger Jahren, da hier viele junge Familien mit Kindern lebten und eine Unterversorgung mit Unterrichtsräumen bestand. Trotzdem dauerte es noch einige Zeit bis zur Grundsteinlegung für unser Gymnasium im Jahre 1994. In nur zweijähriger Bauzeit entstand nach den Entwürfen des Architektentrios Brockmann, Schulz und Dippel unser modernes Schulgebäude.

Mit der Schuleröffnung 1996 fanden darin das Albert-Schweitzer-Gymnasium und das Carl-Leberecht-Immermann-Gymnasium unter dem Namen Gymnasium Olvenstedter Graseweg ein gemeinsames neues Zuhause.

Seit dem Jahre 1999  tragen wir den Namen Albert-Einstein-Gymnasium.

Aufgrund der sinkenden Schülerzahlen und der daraus resultierenden Schulschließungen wurden wir im Jahre 2001 durch Lehrer und Schüler des
Bettina-von-Arnim-Gymnasiums aus dem Neustädter Feld verstärkt.

Im Jahr 2007 fusionierten das Albert-Einstein-Gymnasium, das Gymnasium “Otto von Guericke“ und das Humboldt-Gymnasium und arbeiten nun gemeinsam unter dem Namen Albert-Einstein-Gymnasium am Olvenstedter Standort.

Das neu formierte Albert-Einstein-Gymnasium profitiert somit vom reichen Erfahrungsschatz, den vielfältigen Traditionen und dem kreativen Potential aller drei ursprünglichen Bildungseinrichtungen.

Das vorliegende Schulprogramm trägt diesem Gedanken Rechnung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

4. Rahmenbedingungen (Statistik)

 

Ausstattung der Schule     : siehe Abbildung

 

456

 

 

Anzahl der Schüler:

700 - 900

Anzahl der Stammlehrer:

50 – 70

Anzahl der Klassen:

30 - 35

Anzahl der Fachbereiche:

20

Sozialpädagogen:

2

Förderverein seit:

1996

Geschichte der Schule:

 

22.06.1994

Grundsteinlegung

07.08.1996

feierliche Eröffnung

01.06.1999

Namensgebung

Anschrift:

    Olvenstedter Graseweg 36

            39128 Magdeburg

Telefon:

0391 / 728060

Telefax:

0391 / 7280639

e-mail:

kontakt@gym-einstein.bildung-lsa.de

homepage:

www.gym-einstein.de

 

 

 

 

- Fremdsprachenangebote:

Für die zweite und dritte Fremdsprache werden Kurse gemäß den Bestimmungen des Kultusministeriums, das heißt in Abhängigkeit von den jeweiligen Schülerzahlen und den verfügbaren Lehrern eingerichtet.

 

Das Albert-Einstein-Gymnasium ist Stützpunktschule für den Erwerb des französischen Sprachdiploms DELF (Diplôme d’Etudes en langue Francaise).

 

- Regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an folgenden Wettstreiten                       

  bzw.Projekten: 

  • Biber-Wettbewerb (Informatik)
  • Big Challenge (Englisch)
  • diverse Sportwettkämpfe auf verschiedenen regionalen Ebenen (z.B. Laetitia-Wettkampf, Stadtjugendspiele)
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen
  • Jugend trainiert für Olympia
  • Känguru-Wettbewerb (Mathematik)
  • Kunstprojekte und –wettbewerbe
  • Mathematik-Olympiade
  • National Geographic Wissen (Geographie)
  • Physik-Olympiade
  • Prix des Lycéens allemands (Französich)
  • Schüler machen Zeitung (SchmaZ)

 

 

Darüber hinaus nehmen wir – je nach Spezialkenntnissen/-fertigkeiten und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler und der Möglichkeiten der Schule auch an anderen Wettbewerben wie z.B. Jugend forscht, First Lego League und futurego (Schüler-Businessplan-Wettbewerb) teil.

 

- Arbeitsgemeinschaften

Unsere Schule verfügt über einen reichhaltigen Kanon an Arbeitsgemeinschaften, der jährlich auf die Bedürfnisse der Schüler und die Möglichkeiten der Schule abgestimmt angeboten wird. Eine Übersicht der im jeweiligen Schuljahr angebotenen Arbeitsgemeinschaften finden Sie auf der homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Entwicklungsstand

 

Das Hauptaugenmerk aller Lehrer unserer Schule liegt darauf, ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen, d.h. keinen Schüler zurück zu lassen und ihm vielfältige schulische wie außerschulische Angebote zu unterbreiten. Hierbei geht es uns insbesondere um die frühzeitige Erkennung individueller Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers, um ihn dann in angemessener Form beim Ausbau seiner Stärken bzw. in der Behebung seiner Schwächen unterstützen zu können. Aus diesem Grund gibt es am Albert–Einstein–Gymnasium ein besonderes Förderkonzept für die Klassenstufen 5 und 6. Dazu gehören:

-       der Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch

-       Fördervereinbarungen (Hierfür wird bei auftretenden Problemen in Gesprächen zwischen Eltern, Schülern und Lehrern nach Maßnahmen zu deren Behebung gesucht, die dann in Fördervereinbarungen zwischen den drei oben genannten Partnern schriftlich fixiert werden.)

-       Bildungsfahrten und Projekttage.

Besonderen Wert legen wir auch auf soziales Engagement und die interkulturelle Kompetenz.

Nach einer schriftlichen Erhebung unter der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft wollen wir nun einen Überblick  über den momentanen Entwicklungsstand geben.

 

5.1. Unterrichtsqualität / Technische Ausstattung

Die Unterrichtsversorgung ist an unserer Schule entsprechend der gesetzlich festgelegten Stundentafel gewährleistet.

Ganz bewusst zielen wir nicht frühzeitig auf eine bestimmte Spezialisierungsrichtung ab, um den Schülern Zeit zu geben, sich einerseits solide Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Fächern anzueignen und andererseits, eigene Stärken zu erkennen.

Dem Gedanken der besonderen Förderung von Talenten tragen wir durch ein besonders weit gefächertes Angebot an Fremdsprachen und eine Vielfalt an Arbeitsgemeinschaften Rechnung.

So können die Schülerinnen und Schüler bei der 2. Fremdsprache zwischen Französisch, Russisch und Spanisch wählen. Als 3. Fremdsprache wird Latein angeboten. Italienisch können die Schüler in einer Arbeitsgemeinschaft erlernen.
Um ihre Fremdsprachenkenntnisse in Französisch zu verbessern, wird den Schülern in Klasse 8 die Möglichkeit geboten, an einem Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Paris teilzunehmen. In Klasse 9 führen wir jährlich eine Sprachreise nach England durch.
In Frankreich und England wohnen die Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien und haben somit die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse in realistischen Alltagssituationen anzuwenden und zu erweitern. Durch beide Fahrten  wird den Schülern verdeutlicht, in welchem Maß sie in der Lage sind, in der Fremdsprache zu kommunizieren. Hierzu tragen insbesondere auch die Teilnahme am Unterricht als Gastschüler (in Frankreich) und der Sprachunterricht bei Muttersprachlern (in England) bei.

Es wird angestrebt, Schülern, die Spanisch oder Latein als Fremdsprache angewählt haben, eine Exkursion nach Rom bzw. Spanien anzubieten.

 

 

 

Als fächerübergreifende Projekte sind unter anderem die Theateraufführungen in deutscher und englischer Sprache für alle Klassenstufen sowie die Teilnahme am Projekt mit der Volksstimme “Schüler machen Zeitung“ (SchmaZ) zu betrachten.

Besonderes Augenmerk richten wir auf die Motivation unserer Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an vielfältigen Wettbewerben sowie deren entsprechende inhaltliche Vorbereitung in allen Fächern.

Unsere Schule kann eine gute Ausstattung der naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsräume vorweisen. Sie besitzt ein Sprachlabor, zwei Computer-kabinette und ein Medienkabinett. Weiterhin verfügen wir über ein speziell für Kunst und Musik eingerichtetes Gebäude (den Kunstwürfel), eine moderne Sporthalle und einen gepflegten Sportplatz. Wir sind stets bestrebt, die vorhandenen technischen Mittel zu modernisieren und dem neusten Stand der Technik anzupassen.

Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler wird durch unsere Schulbibliothek unterstützt, die über ein reichhaltiges Angebot an Nachschlagewerken und Belletristik verfügt und ständig aktualisiert wird.

 

 

5.2. Lehrerbildungsarbeit

Neben fächerbezogenen Fortbildungen führen wir jährlich eine oder mehrere schulinterne Lehrerfortbildungsveranstaltungen (SCHILF) zu verschiedensten Themen durch.

Auch das gegenseitige  Hospitieren ist fester Bestandteil unserer Bildungsarbeit.

Neben den regulären Unterrichtsstunden wurde für die Klassenstufen 5 und 6 ein besonderes Förderkonzept erstellt (siehe Punkt 4).

Zusätzliche Förderung erhalten auch unsere talentierten Schüler z.B. in Mathematik, Sport und Fremdsprachen. Das Albert–Einstein-Gymnasium ist Stützpunktschule für den Erwerb des französischen Sprachdiploms DELF.

 

Eine wichtige Rolle spielt seit dem Schuljahr 2008/2009 die Zusammenarbeit mit Schulpsychologen und der Einsatz von Sozialpädagogen am Albert– Einstein-  Gymnasium, die die Arbeit der Lehrerschaft unterstützen.

Um zu gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler sich an unserer Schule wohl fühlen und ihre Klasse als Gemeinschaft empfinden, führen wir in den
5. Klassen  zu Anfang des Schuljahres Bildungsprojekte durch, die das gegenseitige Kennenlernen und die Teambildung zum Ziel haben. Diese Veranstaltung wird von den Sozialpädagogen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Klassenleitern vorbereitet und durchgeführt. Seit dem Schuljahr 2010 / 2011 finden auch in der Klassenstufe 7 zwei Projekttage zu verschiedenen Themen statt.

 

Darüber hinaus beinhaltet das reichhaltige Konzept  der an unserer Schule tätigen Sozialpädagogen (welches in der Schule zur Einsichtnahme vorliegt) unter anderem Angebote wie Bildungsfahrten (einschließlich der dazu erforderlichen Klassen- und Elternversammlungen), Team coaching, Beratung von Schülern bei schulischen und außerschulischen Problemen. Erklärtes Kernziel ist das Vermeiden von Schulversagen und Schulverweigerung. (Nähere Informationen zu den Kernpunkten des Konzepts der Sozialpädagogen finden Sie im Anhang).

 

5.3. Außerunterrichtliche schulische Aktivitäten

In vielen Fächern beteiligen sich Schülerinnen und Schüler jährlich an Wettbewerben (siehe Punkt 3), und erzielten bereits zahlreiche Erfolge (siehe homepage der Schule). Es wird eine große Zahl an Arbeitsgemeinschaften angeboten, in denen u.a. der Chor, der Gospelchor und das Kabarett auf ihre Auftritte vorbereitet werden. (siehe Umsetzungsplan)

Zum außerunterrichtlichen Programm gehören natürlich die Schüleraustausch-fahrten, wie z.B. nach Frankreich, in die Schweiz und nach Tschechien. Diese fördern einerseits die Fremdsprachenkenntnisse und die interkulturelle Kompetenz  und andererseits die Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Jährliche außerschulische Aktivitäten sind Film- und Theaterbesuche, Exkursionen verschiedener Schuljahrgänge zu fächerübergreifenden Themen, Schulfeste und das Weihnachtskonzert.

 

5.4 Schule – Eltern – Schülerinnen und Schüler

Der engen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule messen wir besondere Bedeutung bei. Eltern und Erziehungsberechtigte werden von Lehrerschaft, Schülern und Schule als Partner im Erziehungs- und Bildungsprozess verstanden.

Elternabende als fester Bestandteil im Schuljahr bieten die Möglichkeit,  in regelmäßigen Abständen Bilanz über den erreichten Stand in der Bildungs- und Erziehungsarbeit zu ziehen. Darüber hinaus dienen Elternsprechstunden und individuelle Gespräche der präzisen Analyse von Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers und der Absprache über geeignete Maßnahmen zur Förderung von Talenten bzw. der Unterstützung bei Problemen.

Es wird langfristig angestrebt, für jede Klassenstufe alterspezifisch passende thematische Elternabende zu folgenden Themen durchzuführen:

   Klasse 5:    Lernmethoden

   Klasse 6:    Gefahrenabschätzung – neue Medien und Jugendgewalt

   Klasse 7:    Drogenprävention (findet bereits jährlich statt)

   Klasse 8:    Bildungsstandards + Niveaubestimmende Aufgaben

   Klasse 9:    Berufs- / Studienberatung

   Klasse 10: Informationen über die Qualifikationsphase (findet bereits jährlich statt)

 

Darüber hinaus kommt die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule zum Beispiel auch darin zum Ausdruck, dass die Schulleitung und Vertreter des Schulelternrates im regelmäßigen Austausch über aktuelle Themen stehen.  Der Schulelternrat wird stets über aktuelle Punkte durch die Schulleitung informiert und bringt sich stets ein.

Den Eltern und Erziehungsberechtigten stehen bei der Gestaltung des schulischen Lebens, auch bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Bildungs- und Erziehungsprozesses spezifische Möglichkeiten zur Verfügung sich einzubringen.

 

Weiterhin umfasst die Elternzusammenarbeit die

 

-       Mitwirkung bei der Gestaltung schulischer Höhepunkte und Feierlichkeiten

-       Bereitstellung inhaltlicher Beiträge aus dem beruflichen oder gesellschaftlichen Umfeld in Form von Vorträgen, Workshops o.ä.

-       Unterstützung bei Projekten und Wettbewerben.

 

 

Eltern und Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte arbeiten aktiv und vertrauensvoll miteinander. Aktuelle Informationen und Termine können auf der Internetseite des Schulelternrates nachgelesen werden
 (https://sites.google.com/site/schuleraegmd/home ).

Es wird angestrebt, Probleme frühzeitig und im offenen Dialog innerhalb der Schule zur Sprache zu bringen und zu klären. Dabei soll das persönliche Gespräch mit Lehrkräften bevorzugt genutzt werden.

 

Auch die im Förderverein Albert – Einstein – Gymnasium e.V. organisierten Eltern, Lehrer und Freunde der Schule arbeiten sehr engagiert und leisten einen wertvollen Beitrag zur Bildungs- und Erziehungsarbeit. Der Förderverein unterstützt z.B. finanziell einzelne Schüler, verschiedene Arbeitsgemeinschaften, zeichnet die besten Abiturienten eines Jahrgangs aus, führt Schulwettbewerbe durch.

(Die Satzung des Fördervereins sowie nähere Angaben zu geförderten Projekten und Aktivitäten finden Sie im Anhang)

 

Selbstverständlich liegt den Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums viel daran, dass Entscheidungen und Veränderungen auch in ihrem Sinne getroffen und umgesetzt werden. Sie wollen beteiligt sein und ihr Recht auf Mitbestimmung nutzen. Die Schülerschaft ist insgesamt sehr zufrieden mit ihrem Gymnasium. So finden vor allem das vielseitige AG-Angebot und die zahlreichen Veranstaltungen großen Anklang. Um aber zu gewährleisten, dass alle am Schulleben beteiligten Parteien konstruktiv zusammenarbeiten, bedarf es eines regen Austauschs über Ideen, auftretende Probleme und Ziele. Deshalb wird jedes Jahr aus dem Kreis der Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Schülerrat gewählt. Zu seinen Aufgaben gehören u.a.

- das Sammeln von Vorschlägen für Neuerungen und aktuelle Projekte sowie die
   Suche nach tragfähigen Konzepten zu deren Umsetzung,

- das Einbringen von Ideen und Anregungen sowie die Beratung und Diskussion mit
  den jeweils zuständigen Institutionen,

- die Planung und Organisation von Feierlichkeiten,

Somit versteht sich der Schülerrat als Bindeglied zwischen Schülern / Schülerinnen und Lehrern bzw. der Schulleitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Unsere Ziele und Vorhaben

 

Unser Ziel ist es, eine Schule mit interkultureller Prägung zu werden. Hierzu müssen wir bei der eigenen Kultur beginnen: beim Umgang miteinander, d.h. wie die Schulleitung mit den Lehrern, die Lehrer untereinander, die Lehrer mit den Schülern und den Eltern umgehen und umgedreht. Kultur beginnt mit der Begrüßung und endet mit der Verabschiedung. Zur Schaffung einer optimalen Lehr- und Lernatmosphäre ist es unabdingbar, dass Werte wie Höflichkeit, Wertschätzung jedes einzelnen, Zusammenhalt, Teamgeist, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere, Fairness und Toleranz von allen am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten verinnerlicht und gelebt werden. Das gemeinsame Streben nach diesem Ziel führt gleichermaßen dazu, dass sich Schüler und Lehrer und Eltern mit ihrer Schule identifizieren.

Zum Alltagsleben einer Schule gehört auch die Bewältigung von Konfliktsituationen.

Hier legen wir auf eine der Situation, dem Gegenstand und den Streitpartnern angemessene Art der Auseinandersetzung wert, die auf Respekt und gegenseitiger Achtung basieren muss. Das bedeutet für alle bereits genannten Ebenen Entscheidungen sowohl auf möglichst breiten Schultern zu tragen und diese den Beteiligten zu erklären. Um diesem Gedanken Rechnung zu tragen, hat das Projekt Schulsozialarbeit ein Konzept zum Aufbau einer Schülermediation erstellt, dessen Umsetzung im Oktober 2011 beginnen soll.  Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für Projektwochen in Brennpunktklassen sozialpädagogisch begleitete gruppendynamische Angebote zu nutzen.  

 

Die Einhaltung der Hausordnung ist eine Selbstverständlichkeit.

 

Auch die Gestaltung des Schulgeländes und der Räume hat Einfluss auf unser Befinden. Jeder einzelne muss Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit übernehmen. Somit schaffen wir die Grundlagen für ein positives Lernklima. Die Ausgestaltung der Räume und Flure sowie der Außenanlagen sollten eine ruhige Atmosphäre ausstrahlen und somit entspannend wirken. Die Pinnwände in den Fachunterrichtsräumen werden aber auch zur Wissensvermittlung genutzt und dienen dem Ziel, neugierig zu machen, zum Nachdenken oder Mitmachen anzuregen.

 

All diese genannten Vorhaben bilden die Basis für ein Klima, das einer positiven und motivierten Lernhaltung dient. Diese wollen wir erreichen durch:

-      Förderung von Begabungen und Talenten (Teilnahme an o.g. Wettbewerben, Projekten und Arbeitsgemeinschaften)

-      Förderung der Medienkompetenz (fächerübergreifende Nutzung des Computerkabinetts, Einsatz der Medien im Unterricht,  Arbeitsgemeinschaften)

-      Ausbildung der Studierfähigkeit (Zusammenarbeit mit der Universität z.B. bei den Wissenschaftstagen und anderen weiterführenden Einrichtungen, Projektarbeit, Praktika)

-      Arbeit an den sozialen Kompetenzen der Schüler (Zusammenarbeit mit den Sozialpädagogen, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage).
Es wird angestrebt, dass interessierte Schüler oberer Klassen Patenschaften für die Schüler der 5.Klassen übernehmen, um somit einen ersten Impuls für das Gemeinschaftsgefühl und die Identifizierung mit dem Albert-Einstein-Gymnasium zu setzen.

Von dieser Kultur des miteinander Lernens und Lehrens spannt sich der Bogen zu unserem interkulturellen Profil. Dieses wird maßgeblich gestaltet durch:

6.1. Integration europäischer Themen in allen Unterrichtsfächern

Jedes Unterrichtsfach vermittelt laut den gültigen Rahmenrichtlinien europäische Themen.

 

6.2.  Beteiligung an europäischen Bildungsprogrammen

Aktuell ist das Albert-Einstein-Gymnasium Stützpunktschule zum Erwerb des französischen Sprachdiploms DELF (Diplôme d’Etudes en langue Francaise).

 

6.3.  Nutzung moderner Medien zur Kommunikation mit Partnern in Europa

Ein wesentlicher Bestandteil vieler Schüleraustauschfahrten ist die gemeinsame Bearbeitung von Projekten, die über einen längeren Zeitraum angelegt sind. Ohne moderne Medien sind ein schneller, umfassender Zugang zu Informationsquellen sowie die Kommunikation über erreichte Teilziele nicht mehr möglich. Hier erweist sich das Internet als eine der effektivsten Formen, um zu optimalen Ergebnissen zu gelangen.

 

6.4. Besonderer Stellenwert des Fremdsprachenunterrichts und Erweiterung der bilingualen Unterrichtsangebote

Ist-Stand: Angebot 2. Fremdsprache -  Französisch, Russisch, Spanisch

                  Angebot 3. Fremdsprache – Latein

                 Zusätzliches Angebot -         Italienisch (AG)

Ziel: Bilingualer Unterricht als AG

6.5. Entwicklung und Förderung interkultureller Kompetenz

Fremdsprachenunterricht, Englandfahrt Klasse 9, Studienfahrten, Schüleraustausche, Filmbesuche, Theaterbesuche, Weihnachtskonzert, ausländische Literatur und Kunst
Der Schülerrat hat beschlossen, nach Beendigung unserer elfjährigen Unterstützung für das indische Patenkind Paul Kani eine neue Patenschaft für ein Kind in Lateinamerika zu übernehmen. Daher unterstützen wir nun
Edison David Duchi Zula, einen Jungen aus dem Hochland von Ecuador.

 

6.6. Regelmäßige Initiierung und Durchführung vielfältiger Projekte mit Bildungseinrichtungen in Ost- und Westeuropa

Als Bildungseinrichtungen können aktuell unsere Partnerschulen in folgenden Ländern benannt werden: Frankreich, Schweiz, Tschechien

 

6.7.Europaorientierte Arbeitsgemeinschaften und Kurse und Veranstaltungen

AG-Italienisch, Englisches Theater, Gospel-Chor, Chor, AG zur Vorbereitung der Schüler unserer Schule auf das französische Sprachdiplom DELF

Zielsetzung ist, in Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Eltern im Rahmen der Europawoche im Mai an der Schule eine europabezogene Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Darüber hinaus werden in dieser Woche europäische Themen verstärkt in das Unterrichtsgeschehen einbezogen (in Klassenstufen und Fächern, in denen dies pädagogisch sinnvoll ist).

 

6.8. Beteiligung am Europäischen Wettbewerb und an anderen europaorientierten Bundes- und Landeswettbewerben

Geo-Wissen, Känguru (Mathematik), Physik-/Mathematik-Olympiade, Biber (Informatik), Wettbewerb der politischen Bildung, Jugend forscht, Jugend kreativ, futurego, Jugend trainiert für Olympia, Laetitia, Prix des Lycéens allemands, Big Challenge, Bundeswettbewerb Fremdsprachen

 

6.9. Öffentlichkeitsarbeit für europäische Bildung und Erziehung

Homepage, Schülerzeitung (ESEL), Tag der offenen Tür, Schuljahrbuch, Pressemitteilungen, Schulmesse

Konkret setzen wir uns das Ziel, die homepage stets mit aktuellen Inhalten zu füllen. Die homepage bietet jedem die Möglichkeit, Informationen, schnellstmöglich zu veröffentlichen beziehungsweise umgekehrt an diese zu gelangen. Auf diese Weise wird es uns gelingen, unsere vielfältigen Aktivitäten zeitnah öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

 

6.10. Regelmäßige Lehrerfortbildungen zu europäischen und aktuellen pädagogisch-didaktischen Problemen

Diese sind in der Regel fächerbezogen und auch je nach Angebot zu betrachten. Darüber hinaus führen wir jedes Jahr schulinterne Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Themen durch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


7. Umsetzungsplanung

7.1. Organisation der über den Unterricht hinausgehenden Aktivitäten, Exkursionen, Praktika

Kl.

Veranstaltungen

Fächer

Dauer / Anmerkungen

 

D

En

Frz

Spa

Lat

Bio

Ch

Ph

Ge

Sp

Geo

Eth

Rel

Ku

 

5

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Theatertag

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Projekttage zur Teambildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Tage

unter Leitung der Klassenlehrer und Sozialpädagogen

Sporttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

1 Tag

Wandertage / Klassenfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Tage
insgesamt für Klassenstufe 5 und 6

6

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Theatertag

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Sporttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

1 Tag

7

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wandertage / Klassenfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Tage
insgesamt für Klassenstufe 7 und 8

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Theatertag

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Sporttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

1 Tag

Schiffshebewerk

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

 

nach Absprache mit dem Klassenleiter statt eines Wandertages

 

Kl.

Veranstaltungen

Fächer

Dauer / Anmerkungen

 

 

D

En

Frz

Spa

Lat

Bio

Ch

Ph

Ge

Sp

Geo

Eth

Rel

Ku

 

Lukasklause

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

 

½ Tag

einzelne Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmbesuch in Originalsprache

(Cinéfête)

 

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Unterricht

8

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Theatertag

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Sporttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

1 Tag

einzelne Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frankreichaustausch

 

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7 – 12 Tage

Filmbesuch in Originalsprache

(Cinéfête)

 

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Unterricht

9

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Theatertag

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Sporttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

1 Tag

Exkursion zum Konzentrationslager Dora

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

1 Tag

einzelne Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sprachreise nach England

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Tage


 

Kl.

Veranstaltungen

Fächer

Dauer / Anmerkungen

 

 

D

En

Frz

Spa

Lat

Bio

Ch

Ph

Ge

Sp

Geo

Eth

Rel

Ku

 

Filmbesuch in Originalsprache

(Cinéfête)

 

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Unterricht

10

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betriebspraktikum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Tage

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Theatertag

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

(siehe  Anmerkung 1)

Sporttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

1 Tag

Fachpraktikum

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

 

(siehe Anmerkung 2)

einzelne Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tschechienaustausch

x

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7 Tage

Filmbesuch in Originalsprache

(Cinéfête)

 

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Unterricht

11

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Englisches Theater

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2h

Exkursionstage (Ökologie)

 

 

 

 

 

x

x

 

 

 

 

 

 

 

2 Tage

einzelne Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Exkursionstage

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

x

 

 

1 Tag pro Kurshalbjahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kl.

Veranstaltungen

Fächer

Dauer / Anmerkungen

 

 

D

En

Frz

Spa

Lat

Bio

Ch

Ph

Ge

Sp

Geo

Eth

Rel

Ku

 

Skilager

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

5 Tage

Wissenschaftstage

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

 

2 x 90 min

Filmbesuch in Originalsprache

(Cinéfête)

 

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Unterricht

12

alle Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Studienfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Tage

einzelne Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachpraktikum

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

 

1 Tag

Exkursionstag

 

 

 

 

x

 

 

 

 

 

x

 

x

x

1 Tag

Anmerkung 1: Das Englische Theater und der Theatertag finden im jährlichen Wechsel statt.

Anmerkung 2: Organisationsform Variante 1: 3 Stunden pro Klasse 10 an einem Tag wie Klassenarbeit

                                               Variante 2: Planung von Doppelstunde nach dem Schriftlichen Abitur


7.2. Erläuterungen zur Organisation der über den Unterricht hinausgehenden Aktivitäten, Exkursionen, Praktika

 

7.2.1. Aktivitäten für alle Schüler

 

Klassenfahrten

Für die Klassenstufen 5 und 6 stehen insgesamt 5 Tage für die Durchführung einer Klassenfahrt bzw. von Wandertagen zur Verfügung.

Die gleichen zeitlichen Festlegungen gelten für die Klassenstufen 7 und 8, wobei eine Klassenfahrt in der Regel in Klasse 7 durchgeführt werden sollte, um die finanzielle Belastung der Eltern in Klasse 8 (durch die Jugendweihe / Konfirmation und eine eventuelle Teilnahme am Schüleraustausch mit Frankreich) nicht über Gebühr zu strapazieren.

In den Klassenstufen 9 und 10 stehen ebenfalls 5 Tage für eine Klassenfahrt bzw. für Wandertage zur Verfügung. Es wird darauf orientiert, eine Fahrt in Klasse 9 durchzuführen, da das Betriebspraktikum in Klassenstufe 10 bereits zwei Wochen der Unterrichtszeit beansprucht.

Die Studienfahrt der Kursjahrgänge 11 und 12 findet zu Beginn des 12. Schuljahres statt und umfasst auch hier 5 Tage.

Verantwortlich für die Organisation sind die Klassenleiter und Tutoren. Die Englandreise wird durch die jeweiligen Englischlehrer vorbereitet und durchgeführt.

 

Sport- und Gesundheitstag

Einmal jährlich führen wir den Sporttag durch. Er wird genutzt, um den Leistungsstand der Schüler auf dem Gebiet der Leichtathletik in einer wettkampfähnlichen Situation zu ermitteln.

Verantwortlich für die Organisation sind die Fachschaften Sport und Biologie.

 

Theatertag

Im zweijährigen Rhythmus führen wir an unserer Schule einen Theatertag durch. Hier werden Schauspieler zu uns eingeladen, die in mehreren Aufführungen jeweils dem Alter der Schüler entsprechende Stücke darbieten. Diese Veranstaltung wird im Deutschunterricht intensiv vor- und nachbereitet.

Verantwortlich für die Organisation ist die Fachschaft Deutsch.

 

Englisches Theater

An unserer Schule ist es nun schon zur Tradition geworden, dass wir das White Horse Theatre zu Gast haben (im zweijährigen Rhythmus im Wechsel mit dem Theatertag). Das White Horse Theatre ist eine Theatergruppe, die sich aus
Englisch–Muttersprachlern zusammensetzt. Die Stücke, die sie zur Aufführung bringen, sind jeweils an die Sprachkenntnisse der Schüler angepasst. Die Englischlehrer erhalten im Vorfeld Informationsmaterial, um die Schüler gezielt auf für das Verständnis notwendige Vokabeln und Hintergrundkenntnisse vorzubereiten.

Verantwortlich für die Organisation ist die Fachschaft Englisch.

 

7.2.2. Aktivitäten für einzelne Klassenstufen oder einzelne Schüler

 

Projekttage zur Teambildung in Klasse 5

Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Anhang zum Konzept der Sozialpädagogen.

Verantwortlich für die Organisation sind die Sozialpädagogen und die Klassenleiter.

 

Filmbesuch in Originalsprache Französisch (Cinéfête)

Cinéfête ist ein französisches Filmfestival für Kinder und Jugendliche, das jedes Jahr auf Tournee durch Deutschland geht. In über 90 großen und kleinen deutschen Städten können Schüler aller Jahrgangsstufen je eine Woche lang französische Filme im Original mit Untertiteln sehen. Der Kinobesuch ist Teil des Französischunterrichts, der mit Hilfe pädagogischer Dossiers vor- und nachbereitet wird. Interessierte Schüler der Klassen 7-12 können dieses Angebot wahrnehmen.

Verantwortlich für die Organisation ist die Fachschaft Französisch.

 

Schüleraustauschfahrten / Sprachreisen

Schüleraustauschfahrten und Sprachreisen tragen auf vielfältige Weise zur Persönlichkeitsentwicklung, zur Erweiterung des Horizonts und auch zur Identifizierung mit der eigenen Schule bei. Darüber hinaus wird den Schülern die Möglichkeit geboten, erworbene Sprachkenntnisse in lebensnahen Situationen anzuwenden. Aus dem Gefühl, von Muttersprachlern verstanden zu werden, erwächst ein beachtlicher Motivationsschub, der sich bei Rückkehr positiv auf die Unterrichtsarbeit auswirkt.

In Klasse 9 wird für eine begrenzte Anzahl von Schülern eine Sprachreise nach England angeboten. Diese erstreckt sich über 5 Unterrichtstage.

Das Albert-Einstein-Gymnasium verfügt über Partnerschaften mit Schulen in Frankreich (Schüleraustausch für Interessenten in Klasse 8), und Tschechien (Schüleraustausch für Interessenten in Klasse 10).

Außerdem koordiniert das Albert-Einstein-Gymnasium den jährlichen Schüleraustausch mit dem Kanton Waadt in der französischsprachigen Schweiz, der jeweils für einen Zeitraum von 14 Tagen (Je nach Ferienregelung liegt der Austausch vorrangig in den Sommer- und Herbstferien stattfindet.)

 

Exkursion Klasse 9 zum Konzentrationslager Dora

Zentrale Aufgabe des Geschichtsunterrichtes ist in besonderem Maße die Entwicklung des Geschichtsbewusstseins der Schüler und Schülerinnen (Seite 6, Rahmenrichtlinien Geschichte).

Unter anderem besteht für den Unterricht die Aufgabe,  mit der Vermittlung von Wissen über Ereignisse, Prozesse und Strukturen auch die Art und Weise zu verdeutlichen, wie diese historischen Vorstellungen entstehen und wie durch Analyse, Beurteilung und Wertung Aussagen über historische Ereignisse und Entwicklungen zustande kommen.

Dabei sollen durchaus kontroverse Diskussionen (Verflechtung von Wirtschaft und Politik im NS-Staat)und emotionale Eindrücke (Besuch des KZ Dora) den Prozess der Entwicklung des Geschichtsbildes unterstützen und anhand regionalgeschichtlicher Bezüge vertiefen helfen.

 

Betriebspraktikum Klasse 10

In Klasse 10 findet gemäß Festlegung des Kultusministeriums ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt. Dieses verfolgt die Absicht, den Schülern einen tieferen Einblick in das Berufsleben zu gewähren und dient auch als Orientierungshilfe bei der Suche nach der geeigneten Studien- oder Ausbildungsrichtung.

 

Fachpraktika Physik

In den Rahmenrichtlinien Physik sind Praktika vorgesehen. Diese dienen dem Zweck, die Durchführung von Schülerexperimenten zu optimieren.


Wissenschaftstage

Die Wissenschaftstage sind fester Bestandteil unserer Schultradition. Dozenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bieten im Rahmen der Wissenschaftstage am Albert-Einstein-Gymnasium für interessierte Schüler und Lehrer Vorlesungsreihen zu verschiedenen Themen an. Diese Veranstaltungsreihe trifft stets auf reges Interesse.

 

Skilager

Im Kursunterricht der Abiturstufe haben die Schüler der Klassen 11 und 12 die Möglichkeit, pro Kurshalbjahr eine Sportart auszuwählen. Im Rahmen dieser Sportkurse besteht auch die Möglichkeit der Teilnahme am Skilager. Die  Schüler erwerben hier Grundkenntnisse und –fertigkeiten des Abfahrtslaufs. Am Ende des Skilagers werden die erbrachten Leistungen mit einer Note im Fach Sport bewertet.

 

 

7.3. Erläuterung zu den Exkursionstagen der Klassen 11 und 12

 

Deutsch

Seit vielen Jahren führt der Fachbereich Deutsch mit den 11. Klassen eine Exkursion nach Weimar durch. Schwerpunkte bilden dabei die Weimarer Klassik und ihre bedeutenden Vertreter Goethe und Schiller.

Bereits ab Klasse 5 werden im Deutschunterricht die verschiedensten Werke beider Dichter behandelt. In den Klassenstufen 5- 8 stehen Gedichte und Balladen im Mittelpunkt. „Der Erlkönig“, „Der Zauberlehrling“, „Der Handschuh“ oder „Der Osterspaziergang“ aus Goethes Faust I sind nur eine kleine Auswahl an Texten, mit denen sich die Schüler auseinandersetzen.

Im diesem Zusammenhang gehen wir auch auf das Leben und Wirken beider Dichter ein. Ab Klasse 8 lesen die Schüler die bedeutenden Dramen „Kabale und Liebe“ von Schiller und Goethes Faust I.

In der Kursstufe bildet die Weimarer Klassik neben anderen Epochen einen

wichtigen Schwerpunkt. Die Weimarer Klassik wird begrenzt von Goethes Italienreise (1786) bis Schillers Tod im Jahre 1805. Idealvorstellungen und das Menschenbild dieser Epoche werden dabei an Beispieltexten aufgezeigt.

Die Schüler erarbeiten Interpretationsaufsätze zu Dramenauszügen aus Iphigenie, Faust oder Wallenstein und halten Kurzverträge, die sich mit den Merkmalen, Leitbildern und Idealen dieser Epoche beschäftigen. Dabei spielt auch die Stadt Weimar als kulturelle Hochburg und Mittelpunkt des literarischen Schaffens Goethes und Schillers eine wichtige Rolle.

Die Exkursion nach Weimar stellt somit einen bedeutsamen Höhepunkt für diese Unterrichtseinheit dar. Die Schüler erhalten durch die vor Ort organisierten Führungen im Goethe- bzw. Schillerhaus und durch die Stadt- und Parkbesichtigung die Möglichkeit, das Gelernte zu vertiefen und neue Gesichtspunkte und Aspekte aufzugreifen. Sie lernen die Orte kennen, an denen zwei große deutsche Dichter einen Teil ihres Lebens verbrachten.

 

Kunst (fächerübergreifend mit Fachbereich Religion und Latein)

Eines der den Kunstunterricht beherrschenden didaktischen Prinzipien ist das Prinzip der Anschaulichkeit. Einen bedeutenden Beitrag dazu leisten laut Rahmenrichtlinien (RRL) Museums – und Ausstellungsbesuche.

Die Kunst des 20.Jahrhunderts und Architektur sind zwei wesentliche Bestandteile des Kursunterrichtes in der Sekundarstufe II. Das Jüdische Museum und die Berlinische Galerie stellen in ihrer Gesamtkonzeption hervorragende Beispiele für eine produktive Auseinandersetzung mit den o.g. Themenkomplexen dar. Sowohl im Hinblick auf einen qualitativ hochwertigen Kursunterricht als auch der Entwicklung der Allgemeinbildung hat sich dieses Exkursionsziel in den vergangenen Jahren als sehr effektiv und gewinnbringend erwiesen.

Der bekannte jüdische Architekt Daniel Libeskind schuf mit seinem Museumsneubau innovative Architektur, die sowohl visuell als auch psychisch und physisch beeindruckt. Gelenkt durch einen Studienauftrag werden die Schüler zu einer umfassenden und vor allem kreativen Auseinandersetzung, zur Diskussion und den Dialog über und mit der modernen Architektur angeregt. Dabei werden vor allem das Finden individueller Lösungen und die schöpferische Reflexion von Kunst befördert.

Die Berlinische Galerie zeigt exemplarisch bedeutende Werke der Klassischen Moderne. Auch diese Exposition fördert die aktive und konstruktive Rezeption bildender Kunst und leistet einen entscheidenden Beitrag zu einem anschaulichen, erlebnisbetonten und persönlichkeitsentwickelnden Kunstunterricht.

Ethik

Die Geschehnisse der Jahre 1940 bis 1945 in der Landes-Heil-und Pflegeanstalt Bernburg belegen, zu welch ungeheuerlichen Taten die Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus bereit waren. Ursprünglich als Krankenhaus konzipiert, wurde ein Teil des Gebäudekomplexes ab 1940 zur Vernichtung vermeintlich unwerten Lebens missbraucht. Ärzte fungierten nicht mehr als Mediziner und Therapeuten, sondern als Mörder psychisch kranker Menschen, zwischen 1941-1943 auch von KZ-Häftlingen.

Dieser in der Bevölkerung oft wenig bekannte Teil deutscher Geschichte zeigt exemplarisch, wie wichtig gerade in der aktuellen Diskussion um Sterbehilfe/Euthanasie eine Auseinandersetzung hiermit bleibt.
Die Exkursion nach Bernburg bildet für den Ethikunterricht eine wichtige Grundlage für die Medizinethik, die Rechtsphilosophie, die Anthropologie...und ist darüber hinaus eine sehr wichtige emotionale Erfahrung für die Schüler. Sie sollte daher fester Bestandteil des Exkursionsplanes der Sek.II bleiben.

 

Religion

Einen Schwerpunkt des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe II bildet die vergleichende Religionswissenschaft.

Dabei werden wichtige Elemente jüdischer Lebenspraxis und jüdischen Glaubens reflektiert. Die Erfahrungen, wie sie sich dort dokumentieren, werden auf ihre ursprüngliche und gegenwärtige Bedeutung hin befragt.

Der Besuch im Jüdischen Museum Berlin trägt dazu bei, die Lebensorientierung des Volkes Israel zu verstehen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Judentums bezüglich seiner Verwurzelung in der Diaspora wahrzunehmen.
Damit ist eine Vertiefung und die Bezugnahme zu differenzierten religiösen Verbindlichkeiten möglich.

Indem die Schüler – gesteuert durch die Studienaufträge – mit politischen, kulturellen, religiösen sowie lebensgeschichtlichen Kontexten konfrontiert werden, kann der Prozess der aktiven Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Fragen konstruktiv begleitet werden.

 

 

 

Latein

Lernen ist am erfolgreichsten, wenn es unter Einbeziehung aller Sinne erfolgt. Deshalb muss auch der Lateinunterricht über den bloßen Spracherwerb, die Lektüre und Interpretation von Texten hinausgehen. Bedeutende Ereignisse und Leistungen der antiken Geschichte (z.B. Bedeutung von Gladiatorenspielen / Kolosseum) können an Originalschauplätzen intensiver erfahrbar gemacht werden als im Klassenraum. Dadurch leisten Latein-Exkursionen einen entscheidenden Beitrag zur kulturell-ästhetischen Bildung und Erziehung der Schüler.

Lateinunterricht ist notgedrungen oftmals theorielastig. Auf Exkursionen, z.B. nach Rom oder an andere Stätten römischer Kultur, können die Schüler praktische Erfolgserlebnisse sammeln: Inschriften entziffern, Gesichter erkennen,  Verbindungen zwischen Latein und den modernen romanischen Sprachen entdecken.

Der Besuch  von Originalschauplätzen römischer Geschichte und Kultur ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Lerninhalten des Faches Latein und bietet außerdem eine Vielzahl von Möglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten (z.B. mit Geschichte, Kunsterziehung).

Insbesondere für die Sekundarstufe II werden Exkursionen von den geltenden RRL als Mittel der Unterrichtsgestaltung benannt.

 

Geographie

 Die Hauptaufgabe der Geographie ist es, raumbezogene Handlungskompetenz zu entwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler sollen  Einblicke in räumliche Strukturen, Organisationsformen und Prozesse sowie den Zusammenhang zwischen Mensch und Umwelt erfahren und in die Lage versetzt werden, sich mit raumbezogenen Problemen der Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen. Mit seinen Teilbereichen, der Physischen Geographie und der Anthropogeographie vermittelt der Geographieunterricht naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Inhalte und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler. (siehe Rahmenrichtlinien S. 6/7)

Exkursionen gehören zu den wichtigsten Methoden im Geographieunterricht. Geographische Sachverhalte und Objekte werden nicht nur anschaulich,

sondern  erlebbar. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen mit der geographischen Wirklichkeit, werden auf intensivste Weise mit ihrer natürlichen und sozialen Umwelt vertraut gemacht, erfahren aktiv raumbezogene Mechanismen, Prozesse und Probleme, erleben hautnah reale Dimensionen und erwerben so praxisorientiertes Wissen.

Auch wird damit einem grundlegenden didaktischen Prinzip des Geographieunterrichts, der Handlungsorientierung, Rechnung getragen.

Exkursionen im Rahmen des Geographieunterrichts dienen auch der Entwicklung von Methodenkompetenz. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Fähigkeit zielgerichtet zu beobachten und/oder Untersuchungen am realen geographischen Objekt durchzuführen (s. Rahmenrichtlinien S.19). Die  anschließende Auswertung der Exkursionsergebnissein Form von Exkursionsberichten, Kartierungen, Fotodokumentationen, Protokollen u.ä. dient ebenfalls der Entwicklung von Methodenkompetenz.

Die Auswahl der Exkursionsangebote in den Klassenstufen und Kurshalbjahren folgt der Behandlung der einzelnen Themen im Geographieunterricht laut Rahmenrichtlinien.

So vermittelt die Exkursion im 1.Kurshalbjahr der Klassenstufe 11 zum Thema "Geoökosysteme" den Schülerinnen und Schülern unmittelbare Einblicke in die Veränderungen von Landschaften infolge menschlicher Einflüsse und wirtschaftlicher Nutzung und weckt bei den Schülerinnen und Schülern Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit unserer Umwelt.

Im 2.Kurshalbjahr zum Thema "Aktionsraum Erde" ermöglicht die Exkursion die Besichtigung eines Betriebes oder Gewerbegebietes. Die Schülerinnen und Schüler erleben Einblicke in Produktionsabläufe und erfahren die Komplexität und Wirkungsweise lokal und global agierender Unternehmen aus erster Hand.

In der Klassenstufe 12 können die Schülerinnen und Schüler ihre erworbenen Kenntnisse zum Thema Siedlungsgeographie überprüfen und erweitern. Die Betrachtung von Siedlungsstrukturen und der Vergleich zwischen Theorie und Wirklichkeit schult  u.a. das Wahrnehmungsvermögen.

Exkursionen sind ein notwendiger Bestandteil des Geographieunterrichts und sollten daher möglichst noch öfter in den Unterrichtsablauf aller Klassenstufen integriert werden. Das Erleben und Anfassen erleichtert das Wahrnehmen und Verstehen und leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung unserer Schülerinnen und Schüler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8) Evaluation

Die vorliegende Fassung des Schulprogramms wird der Schulleitung, den Fachschaftsleitern (zur Weiterleitung an alle Kollegen), dem Elternrat, der Schülervertretung als Diskussionsgrundlage vorgestellt.

Nach Bestätigung durch die genannten Gremien wurde das Schulprogramm auf der Gesamtkonferenz am 20.10.2009 bestätigt.

Nach Inkrafttreten erfolgt in regelmäßigen Abständen (mindestens aber ein Mal jährlich) eine Evaluierung.

Eine erste Evaluation erfolgte in regelmäßigen Zusammenkünften über einen Zeitraum von zwei Jahren (Oktober 2009 – Oktober 2011). Die erforderlich gewordenen Änderungen wurden eingearbeitet und erlangen per Beschluss der Gesamtkonferenz am 27.10.2011 Gültigkeit.

Per Beschluss der Gesamtkonferenz vom 25.06.2013 wurden redaktionelle Änderungen zu folgenden Aspekten vorgenommen:

- Sprachreise nach England: zusätzliches Angebot zur Klassenfahrt für einzelne
  Schüler

- Verlagerung des Schüleraustausches mit Tschechien von Klassenstufe 9 auf
   Klassenstufe 10

- Streichung des Chinaaustausches

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anhang

1. Der Förderverein stellt sich vor

 

1.1. Grußwort des Vorstandsvorsitzenden

Mit dem Schuljahr 2009 /2010 beginnt eines der ersten nach der Fusion der drei Magdeburger Gymnasien Otto – von - Guericke, Humboldt und Albert Einstein. Damit sind auch organisatorisch gute Voraussetzungen für das Lernen an diesem modernen Gymnasium gegeben, das auch weiterhin den verpflichtenden Namen Albert Einsteins tragen wird.

Da neben dem Unterricht auch die außerunterrichtliche Arbeit wichtig ist, damit sich die Schüler mit ihrem Schulstandort identifizieren, möchte ich Ihnen den Förderverein des Albert-Einstein-Gymnasiums vorstellen.

Der Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt, nicht nur ein Verein zur Unterstützung der Schüler zu sein, sondern das Schulbild über den Schulalltag hinaus zu beleben und zu helfen, dem Gymnasium ein eigenes, unverwechselbares Profil zu geben.

Zur Verdeutlichung möchte ich einen kleinen Einblick in die Vereinsarbeit der letzten Schuljahre geben.

In erster Linie entscheidet der Förderverein  über Anträge von Arbeits- oder Interessengemeinschaften der Schüler oder der Lehrer auf eine finanzielle Zuwendung zur Unterstützung außerschulischer Aktivitäten im gemeinnützigen Interesse des Gymnasiums und der Schüler.

So wurde - mittlerweile traditionsgemäß - das Kabarett „Die Einsteiner" unter anderem für eine Teilnahme am Jugendtheatertreffen unterstützt sowie die Treffen ehemaliger Absolventen des Gymnasiums nach fünf oder zehn Jahren.

Erwähnt werden soll die Hilfe beispielsweise bei Sportwettkämpfen des Roland-Cup in Burg und die Pausenversorgung beim Frühjahrsputz durch die Schüler. Dem im zweijährigen Turnus erscheinenden Schülerjahrbuch   wurde   Vorkasse   gewährt.    Beim    Geographie-Wettbewerb   als   auch    nach   der Landesolympiade in Mathe sorgte der Verein für die verdiente Prämierung der besten Schüler, in dem Falle der Landessiegerin Mathematik der Klassenstufe 6 im Schuljahr 2008/2009.

Aufgrund der Gefährdung gerade der Schüler der unteren Klassenstufen am Gymnasium beim Überqueren der Straße an der Bushaltestelle haben sich der Schulelternrat gemeinsam mit dem Förderverein für eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Bushaltestelle eingesetzt.

Der Förderverein fungiert überdies seit Anfang des Jahres 2009 als Auftraggeber und Vertragspartner für die Aufstellung von zwei Schülerkopierern im Schulgebäude.

Alljährlich wird der Abiturienten-Ball mit 500 € unterstützt. Die fünf besten Abiturleistungen sind dem För­derverein darüber hinaus jeweils einen anerkennenden Scheck über 50 € wert.

Der Förderverein bezieht seine finanziellen Mitte! aus den Mitgliedsbeiträgen und zweckgebundenen Spenden. Zugleich ist das Vereinskonto „Anlaufpunkt" für die Vorfinanzierung des Schüleraustausches mit Frankreich, China oder Tschechien.

Somit versucht der Förderverein überall dort zu helfen, wo es gilt, Schule nicht als notwendiges Übel zu begreifen, sondern als wichtigen Lebensabschnitt in einer auch für die Schüler nicht immer so einfachen Alltagswelt.

Der Förderverein benötigt für die Verwirklichung seiner Vorhaben Ihre Unterstützung und Ihr Engagement. Tipps und Anregungen, organisatorische Hilfe, eine aktive Mitarbeit und natürlich die Mitgliedschaft sind immer willkommen und helfen, unseren Kindern Schule in einer angenehmen Form ins Bewusstsein zu bringen. Ein Jahresmitgliedsbeitrag von 12,-€ scheint dabei durchaus angemessen.

Bitte verstehen Sie eine Unterstützung oder Mitgliedschaft im Förderverein auch als Gelegenheit, einmal mehr das „Ohr an der Masse" der Schule zu haben und damit auch Ihren Kindern zu zeigen, dass Ihnen als Eltern die Schule und das „Drumherum" der außerunterrichtlichen Arbeit durchaus bedeutsam sind.

Vielleicht ist es mir gelungen, Sie mit dieser Vorstellung überzeugt zu haben und Sie mit Beginn des neuen Schuljahres als Mitglied im Förderverein begrüßen zu können!

Natürlich dürfen Sie gern die Ideen unseres Vereins all den Freunden und Bekannten nahe bringen, denen das Wohl und die Unterstützung der Schüler unseres Gymnasiums am Herzen liegt!

Mit freundlichem Gruß

                                                                                               _______________________

                                                                                               Dr. Lutz Kattein

                                                                                               Vorstandsvorsitzender

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.2. Satzung des Fördervereins

§   1    Name, Sitz, Geschäftsjahr

§   2    Zwecke und Ziele des Vereins

§   3    Mitglieder

§   4    Mitgliedsbeiträge

§   5    Vereinsorgane

§   6    Mitgliederversammlung

§   7    Vorstand

§   8    Vereinsämter

§   9    Kassenprüfer

§ 10    Austritt aus dem Förderverein

§ 11    Gerichtsstand

§ 12    Auflösung des Förderevereins

§ 13    Kreditverbot

§ 14    Inkrafttreten

 

 

§   1    Name, Sitz, Geschäftsjahr

1)

Der Verein trägt den Namen des Gymnasiums in 39128 Magdeburg, Olvenstedter Graseweg 36 mit dem Zusatz „Förderverein“. Somit lautet der Name „Förderverein Albert-Einstein-Gymnasium“.

Sollte das Gymnasium durch behördliche Verfügung umbenannt werden, so ist der Vorstand berechtigt den neuen Namen eintragen zu lassen und diesen dem Vereinsregister und allen Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben, ohne dass hierzu eine Änderung der Satzung erforderlich ist.

2)

Seine Geschäftsadresse lautet:

Albert-Einstein-Gymnasium

Olvenstedter Graseweg 36

39128 Magdeburg

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

3)

Der Verein ist unter der Geschäftsnummer 90-AR-1698/94 beim Amtsgericht eingetragen.

 

§2 Zwecke und Ziele des Vereins

1)

Zweck und Ziel des Vereins ist die Förderung der Bildung, des Sports, der Kultur der Jugend und der Mildtätigkeit im gesamten schulischen und kulturellen Bereich durch die finanzielle Förderung des Albert-Einstein-Gymnasiums. Die Schule und ihre Schüler sollen als lebendiger Bestandteil in
die städtische Gemeinschaft eingebunden werden. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge und Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen.

2)

Der Verein wird dazu beitragen, die Bildungsangebote zu erweitern, insbesondere durch Bereitstellung oder Finanzierung von fachspezifischen Sammlungen etc. Er wird Sportfeste, Schulfeste, Schulwanderungen und Exkursionen, den Schüleraustausch sowie Klassenfahrten unterstützen. Er
setzt sich ein für die Pflege der Traditionen des Gymnasiums.

3)

Er ist ein Förderverein i. S. von §58 Nr.l AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung des Albert-Einstein-Gymnasiums verwendet. Etwaige Gewinne und alle sonstigen Mittel des Vereins dürfen nur für die steuer­begünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten in dieser Eigenschaft keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Fördervereins. Es darf niemand durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Fördervereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§3 Mitglieder

1)

Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern sowie aus
Ehrenmitgliedern.

2)

Die Mitgliedschaft beginnt durch Beitritt. Der Beitritt ist dem Vorstand des
Fördervereines gegenüber schriftlich mit Unterschrift anzuzeigen.

3)

Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder,
passive Mitglieder sind solche, die sich zwar nicht aktiv im Verein
betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins fördern und
unterstützen.

4)

Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer
Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der
Mitgliederversammlung erforderlich.

5)

Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die
gleichen Rechte und Pf